Oft gestellte Fragen

Faq's

Punkt 1: Zahlungsarten

Wir bieten folgende Zahlungsarten an:

Punkt 2: Versanddienstleister

Wir versenden weltweit mit DHL.

Punkt 3: Wie kann ich meine Bestellung verfolgen?

Sobald deine Bestellung versendetwurde erhältst du von uns eine Benachrichtigung mit einem Tracking Link.

Punkt 4: Pflegeanleitung für deine MuseARTa Artikel

Damit du so lange wie möglich Spaßan deinen MuseARTa Produkten hast, empfehlen wir dir diese bis maximal 40 Gradzu waschen. Du kannst sie auch in deinem Trockner trocknen, solltest sie jedochnicht bleichen oder bügeln. Eine professionelle Reinigung ist mit Perchlorethylenmöglich.

Punkt 5: Du möchtest MuseARTa in deinem Geschäft verkaufen oder bist EinkäuferIn für einen Museumsshop. An wen könnt Ihr euch bei uns wenden?

Du kannst uns gerne über unser B2B-Kontaktformular kontaktieren, wir freuen uns über deine Nachricht.

Punkt 6: Nach welchen Kriterien wählen wir bei MuseARTa Kunstwerke aus?

Wir versuchen aus allen wichtigenKunstepochen Kunstwerke auszusuchen. Dabei müssen wir natürlich beachten, obwir überhaupt die Rechte für die entsprechenden Kunstwerke erwerben können.

Außerdem muss ein Kunstwerk auchumsetzbar sein. Wir arbeiten mit sehr hochwertigen Maschinen, die bis zu 17Farben in einer Reihe stricken können, aber wenn die Farbanzahl darüber hinausgeht, dann müssen wir auch schon mal bei einem Kunstwerk sagen, dass es nichtals gestrickte Version realisierbar ist.

Punkt 7: Warum finde ich hauptsächlich männliche Künstler bei MuseARTa.com?

Wir versuchen ein ausgewogenesGeschlechterverhältnis zwischen Künstlerinnen und Künstlern herzustellen. Dasist aber leider nicht so einfach möglich, denn früher gab es einfach deutlichmehr männliche Künstler, deren Kunst heute in Museen hängt als heute und leiderstoßen wir bei zeitgenössischen Künstlerinnen häufiger auf eine ablehnendeHaltung gegenüber unserem MuseARTa-Projekt als bei männlichen Künstlern. Ihrkönnt uns hier gerne unterstützen, indem ihr die entsprechenden Museen oderKünstlerinnen anschreibt, die wir noch gerne darstellen würden. Die Liste ist leiderlang.

Punkt 8: Was ist der Unterschied zwischen bedruckten und gestrickten Socken?

UnsereSocken werden gestrickt und nicht bedruckt. Das ist ein entscheidenderUnterschied.

BeimDruck kann man die Socke flach liegend drucken, also Vorder- und Rückseite, hatdann aber das Problem, dass man einen Streifen an den Seiten hat, wo keineFarbe hingekommen ist. Diese zwei Streifen sind dann bei der angezogenen Sockeals vertikale weiße Streifen zu sehen.

Alternativkann man eine Socke auf ein Bein aufziehen und sie rundum bedrucken. Das istdeutlich teurer, dann fallen die weißen Streifen weg. Allerdings hat man beibeiden Varianten das Problem, dass die Farbintensität beim Druck massiv verlorengeht und man das Untermaterial sieht. Außerdem verzerrt sich das Motiv beidieser Technik stark.

Mankönnte die Socke leicht dehnen und dann bedrucken, aber das hätte den Nachteil,dass das Motiv im Geschäft nicht so schön aussieht, weil man eine gewisseZerrung vorweggenommen hat, die Socke aber im ungedehnten Zustand imVerkaufsregal ganz merkwürdig aussehen würde.

Punkt 9: Wie werden unsere Socken hergestellt?

Beiuns werden die Socken gestrickt, auf Einzylindermaschinen, üblicherweise mit einerextrem hohen Nadelanzahl von 200 Nadeln. Das ist die Anzahl der Nadeln, die aufdem Strickzylinder angebracht sind.

Indiesen Strickzylinder laufen die unterschiedlich farbigen Fäden rein. Wenn danneine Stelle kommt, an der die Maschine ein weißes Auge stricken möchte, dannholt sich die Maschine den Faden in der Farbe Weiß, strickt ein oder zweiMaschine, lässt den Faden los und holt sich den nächsten Faden. Besonders istan unseren Maschinen weiterhin, dass wir bis zu 17 Farben in einer horizontalenReihe verarbeiten können.

Voninnen sieht so eine Socke dann rein theoretisch aus wie ein Pullover, der inJacquard-Technik gestrickt wurde. Allerdings wäre die Socke dann nicht dehnbar.Ein Pullover muss nicht dehnbar sein, denn der sitzt locker, bei einer Sockemöchte man, dass sie sitzt und eng anliegt. Das Problem bei der Socke ist aber,dass der Fuß im vorderen Bereich breiter ist als im Unterschenkelbereich direktüber der Ferse. Dort ist das Bein am dünnersten und dort muss die Socke sitzen.Der Fuß muss aber in die Socke reinkommen, deshalb muss die Socke dehnbar sein.

Dehnbarkann die Socke aber nur sein, wenn das Material, aus dem die Socke ist, dehnbarist. Deshalb ist das Untergerüst dieser Socken immer aus Polyamid mit einemElastan-Anteil. Ohne diesen Anteil kann man diese Socken nicht herstellen.

Jetztmöchten wir bei MuseARTa allerdings gerne Socken mit einem sehr hohenBaumwollanteil herstellen und Baumwolle ist nicht dehnbar. Das kennt jeder, dereine Jeans ohne Elastananteil hat. Daher müssen diese nicht elastischenBaumwollfäden auf der Innenseite der Socke beim Stricken abgeschnitten werden,damit sie sich innerhalb des Gewirkes – so nennt man das Material – bewegenkönnen. Der Faden wird abgeschnitten und dadurch kann man die Socke dehnen.Damit der Faden aber bei der Dehnung nicht aus dem Verbund der einzelnenMaschen herausrutscht, muss er so abgeschnitten werden, dass er auch beiDehnung noch in der Socke bleibt und nicht an der Außenseite herausrutscht. Dasgeht aber nur, wenn er eine gewisse Länge hat.

DieseFäden, die an der Innenseite laufen und nicht sichtbar sind, solange dieMaschine sie nicht verstrickt und dann erst wieder sichtbar werden, wenn dieMaschine genau diesen Faden in der speziellen Farbe benötigt heißen Floatfäden.Wenn jetzt eine Maschine eine Farbe für ein paar Maschen strickt und dann eineandere Farbe über eine sehr geringe Anzahl an Maschen strickt und dann wiederdie erste Farbe zum Stricken nimmt, dann kann es sein, dass die Länge, die derFaden auf der Innenseite fließt nicht lang genug ist, damit die Maschine miteinem automatischen Messer an der Innenseite des Zylinders ansetzen kann undden Faden zerschneiden kann. Die Maschine benötigt je nach Maschinentypzwischen 10 und 12 Maschen, um überhaupt schneiden zu können. Sind es wenigerMaschen, so bleibt der Faden an der Innenseite hängen und „fließt“ weiter mit.

Wennein Motiv extrem häufige Farbwechsel hat und die Floatfäden immer sehr kurzwären, so kann die Maschine gar nicht ansetzen um zu schneiden, in so einemFall wäre die Socke nicht dehnbar und man kommt nicht mit dem Fuß rein.

Wirversuchen uns bei sehr komplexen Motiven zu helfen, indem wir die Sockenumdrehen und Fäden, die nicht automatisch mit der Maschine geschnitten werdenkönnen mit der Hand aufzuschneiden. Das geht bei einer Floatlänge von ca. achtMaschen, aber nicht bei zu wenig Maschen, denn dann fliegt der Faden vorne rausund das sähe nicht schön aus.

Kurzum:es ist ein hoch komplexes Thema, wir überprüfen mit Dehnungsmessmaschinen, wieelastisch eine Socke an welcher Stelle ist und geben uns wirklich sehr vielMühe bei der Herstellung unserer Socken.

Übrigens:bei Doppelzylindermaschinen kann man die Fäden innen laufen lassen undschneidet sie nicht ab, allerdings kann man bei diesem Maschinentyp weder soviele Farben verarbeiten, wie wir das machen, noch hat man bei diesemMaschinentyp die Möglichkeit eine Socke in einer Größenspannbreite von 36 bis40 oder 40 bis 46 herzustellen. Doppelzylindersocken kann man eigentlich nur inDoppelgrößen herstellen. Für diese Art von Motivsocken sindDoppelzylindermaschinen absolut ungeeignet.

Dieinnen los hängenden Fäden sind also kein Beweis für mindere Qualität, wie manes immer wieder fälschlicherweise im Internet liest, sondern eine Notwendigkeitund tragen zum besseren Tragekomfort der Socken bei.

Punkt 10: Warum produziert ihr an unterschiedlichen Standorten

Wirproduzieren an unterschiedlichen Standorten, weil uns nicht ein einzigerStandort das liefern würde, was wir benötigen. Wir benötigen bei manchenMotiven extrem viele Farben in einer Reihe, solche Maschinen laufen langsamer,weil bei jedem Farbwechsel die Maschine abbremsen muss und der Zylinder dannwieder schneller rotieren kann. Je häufiger die Farbwechsel sind und je mehrFarben verwendet werden, desto geringer ist die Produktionsmenge einerMaschine. Das können auch schon mal nur 2-3 Paar pro Stunde sein, die wir aufeiner Maschine produziert bekommen.

AndereMaschinen können weniger Farben und sind deshalb effektiver. Nur durch einenKalkulationsmix sind wir überhaupt in der Lage, diese hoch komplexherzustellenden Socken zu diesem Preis anzubieten, denn wir zahlen ja auch nochLizenzgebühren für die Bildnutzungsrechte.

Außerdemist es oft auch eine Sache der Verfügbarkeit von Garnen. Garne in vielen Farbenvorrätig zu haben kostet mehr Geld. Garne bedarfsgerecht einfärben zu lassenist bei der entsprechenden Produktionsmenge günstiger, macht einen aberunflexibler und man muss die größeren Mengen verkraften können.

Außerdemhängt es auch vom Motiv ab, wohin wir welches Design geben. Da eine Maschenicht quadratisch ist, haben unterschiedliche Maschinen bei gleicher Beinlängeunterschiedliche Anzahl an Reihen, die gestrickt werden. Das schwankt bei unszwischen 220 und 260 Reihen in der Höhe des Beins.

Istein Motiv also besonders hoch und sehr detailliert, so macht es Sinn zu einemHersteller zu gehen, bei dem die Maschen nicht ganz so hoch sind und deshalbauf die von uns vorgegebene Schaftlänge mehr gestrickte Reihen passen, wir alsodetailgenauer arbeiten können.